Fahrplan Berufswegeplanung
Ein gut strukturierter Fahrplan ist ein zentrales Element für die Berufs- und Studienorientierung an der Leimbachtalschule in der Sekundarstufe I. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen.
Ziele
Berufsorientierung an der Leimbachtalschule möchte …
… Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihre Stärken, Interessen und Zukunftswünsche frühzeitig zu entdecken.
… ihnen Schritt für Schritt Orientierung geben und sie sicher auf den Übergang in Ausbildung, Schule oder Studium vorbereiten.
… in allen Klassenstufen und Fächern eine wichtige Rolle spielen und eng mit dem Unterricht verbunden sein.
… durch praktische Erfahrungen und starke Partner helfen, selbstbewusst eigene Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.
Module
Klasse 6
Girls´Day / Boys´Day
Die Schülerinnen und Schüler lernen an einem bundesweiten Aktionstag einen Beruf kennen, in dem Mädchen bzw. Jungen bisher unterrepräsentiert sind)
Klasse 7
Mittwochspraktikum
Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Halbjahr lang am Mittwochnachmittag Einblicke in einen Betrieb in der Region.
Klasse 8
BO Aktiv
Im landesweiten Programm BO-Aktiv entdecken die Schülerinnen und Schüler praxisnah ihre Stärken, Interessen und Berufsmöglichkeiten.
Bewerbungstraining mit einem Kooperationspartner
In einem eintägigen Workshop trainieren die Schülerinnen und Schüler das Erstellen ihrer Bewerbungsunterlagen.
Praktikum
In einem fünftägigen Praktikum erkunden die Schülerinnen und Schüler einen Ausbildungs- oder Studienberuf ihrer Wahl.
Berufeparcours
An einem „Tag der Berufsorientierung“ erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblick in viele verschiedene Berufe und nehmen an Workshops rund um die Berufsorientierung teil.
Einführung in das BIZ
Herr Erlewein (Bundesagentur für Arbeit) führt in die Arbeit des Berufsinformationszentrums ein.
„Tag der Berufe“ im Palatin Wiesloch
Die Schülerinnen und Schüler besuchen die Berufsorientierungsmesse im Wieslocher Palatin.
Klasse 9
Praktikum
In einem fünftägigen Praktikum erkunden die Schülerinnen und Schüler einen Ausbildungs- oder Studienberuf ihrer Wahl.
Workshop: „Mein mutiger Weg“
In einem ganztägigen Workshop werden die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, ihren individuellen beruflichen Weg zu finden.
„Tag der Berufe“ im Palatin Wiesloch (freiwillig)
Die Schülerinnen und Schüler besuchen die Berufsorientierungsmesse im Wieslocher Palatin.
Schnuppertag am Berufsschulzentrum
Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, die Wieslocher Berufsschulen kennenzulernen.
Klasse 10
Vorstellung der beruflichen Schulen
Die beruflichen Schulen Wieslochs stellen sich den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen vor.
Workshop: „Mein mutiger Weg“
In einem ganztägigen Workshop werden die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, ihren individuellen beruflichen Weg zu finden.
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BewO - Bewerbungsverfahren Online
BewO – Online-Bewerbungsverfahren für das Berufliche Gymnasium, das Berufskolleg und die 2-jährige Berufsfachschule
Ansprechpartner
Berufs- und Studienorientierung an der Leimbachtalschule: Kai Grunwald (K.Grunwald@leimbachtalschule.de)
- Allgemeines, erste Fragen und Schritte der Berufsorientierung, Module der Berufsorientierung
Unser Ansprechpartner bei der Bundesagentur für Arbeit: Boris Erlewein (Heidelberg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de)
- Beratung bei allgemeinen Fragen und konkreten Zielen
- Herr Erlewein ist immer montags für persönliche Beratungsgespräche im Haus.
Kooperationspartner
Netze BW
Ikea Walldorf
Spiess Euronics
P+S Kunststoff in Top-Form
KS Gleitlager
AHW Wiesloch
Florapark Wagner
Haus Melchior
Tagespflege Sozialstation Wiesloch
Inselkindergarten Dielheim
Eckertsbergkindergarten Dielheim
Kita Schatzkiste Horrenberg
Tari-Bikes
Plan A
Die Mutmacher
Bundesagentur für Arbeit
Berufsorientierung kooperativ
175 Achtklässlerinnen und Achtklässler der Leimbachtalschule Dielheim, der Parkringschule St. Leon-Rot, der Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule Reilingen und des SBBZ Luise von Baden in Neckargemünd durchliefen im Mai 2022 den „Schnupperkurs Berufe“ (ehemals „Berufeparcours“) der Jugendagentur Heidelberg. In diesem Parcours erprobten sich zuerst die Mädchen, danach die Jungen an 20 Stationen aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern. Schwerpunkt war hier, Einblicke in ganz verschiedenen beruflichen Bereichen zu erhalten. Elektromontage, Sanitär, Friseur, Medizin und Pflege, Gastronomie, kaufmännische Bereiche und vieles mehr. Es wurden Haare geflochten, Drähte gebogen und gelötet, Rechnungen ausgestellt, Ziegel geworfen, Werkzeuge bestimmt, Tische gedeckt und allerlei mehr.
Die Jugendagentur mit Gerd Schaufelberger und seinem Team stellt mit diesem Parcours die Kompetenzen der Jugendlichen auf die Probe. Was kann ich gut und wofür kann ich das später verwenden, wo liegen meine Interessen? Diese Fragen werden an den Stationen ganz praxisnah beantwortet. Anschließend bewerten die Schülerinnen und Schüler ihre Leistung selbst und entscheiden wie gut ihnen die jeweils erprobte Tätigkeit gefallen hat.
Während die Mädchengruppe den Schnupperkurs besuchte, belegten die Jug das breit gefächertes Workshop- Angebot. Auch hier durften die Jugendlichen in die Arbeitswelt hineinschnuppern: In einem Business-Benimmtraining und in einem Bewerbungstraining bekamen sie beispielsweise wertvolle Tipps und Strategien für einen erfolgreichen Start in den Beruf. Bewerbergespräche wurde simuliert, Einblicke in die Ausbildungs- oder Studienzeit gewährt. Die Eigeninitiative kam auch bei den Workshops nicht zu kurz: Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst entscheiden, in welchen Gebieten sie sich weiterentwickeln möchten und wählten aus einem großen Angebot zwei Workshop-Themen für sich aus.
Angeboten wurden die Workshops von der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar, der Handwerkskammer Mannheim, AOK Rhein-Neckar-Odenwald sowie der Sparkasse Heidelberg und der Arbeitsagentur Heidelberg.
Dank der engagierten Kooperationspartner und ganz besonders dank des außergewöhnlichen Zusammenwirkens der vier Schulen war dieser Tag der Berufsorientierung ein sehr gelungener Tag. Eine Aktion, die eine Schule alleine nicht stellen kann und nun wieder, nach zweijähriger Coronapause, in jedem Jahr an einem anderen Schulstandort weitergeführt wird. Wir werden die Entwicklung des „Schnupperkurses Berufe“ wieter vorantreiben. Hier gibt es gerade noch für uns Gemeinschaftsschulen viel Potential, um auch Studienfelder und weiterführende Gymnasien einzubinden. Da haben wir schon konkret Ideen, so Martin Ritz, der an der Leibachtalschule für die Berufs- und Studienorientierung zuständig ist.
„Meiner Meinung nach ist so was ziemlich hilfreich, denn so kriegt man mehr Einblicke in die verschiedenen Berufe und man kann sehen, wie man mit einer Ausbildung Karriere macht, wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch verhalten und präsentieren“, so fasste es ein Schüler bei der Heimfahrt aus Neckargmünd zusammen. Ein Ansporn für die Schulen im nächsten Jahr, in dem der Schnupperkurs Berufe dann in Rot durchgeführt werden, wird.











